Labeldruck aus SAP EWM | 5 Erfolgsfaktoren
Im vorherigen Beitrag haben unsere Partner darüber berichtet, wie moderne Techniken wie SAP Fiori dabei unterstützen, das Beste für die logistischen Prozesse herauszuholen.
Hier geht’s zum Beitrag: Mobile Apps für SAP EWM
In unserem aktuellen Beitrag der Blogreihe „Ihre Roadmap zum erfolgreichen EWM Projekt“ beschäftigten wir uns mit dem Labeldruck aus SAP EWM und den 5 Erfolgsfaktoren.
Mit der Einführung von SAP EWM kommen viele Themen wie der Etikettendruck und mobile Anwendungen auf die Agenda. Der Etikettendruck, wie auch mobile Anwendungen lassen sich schlecht nach der EWM-Einführung implementieren, sondern gehören zum EWM-Projekt. Damit diese zusätzlichen Themen das EWM-Projekt nicht überstrapazieren, und dennoch professionell und effizient abgehandelt werden, ist professionelle Hilfe von Experten ratsam.
SAP EWM steht für Extended Warehouse Management und ist seit 2005 als zusätzliches Modul für SAP Supply Chain Management verfügbar. SAP EWM wird vorwiegend von Unternehmen mit umfangreichen Logistikprozessen eingesetzt. Unternehmen mit einfacheren Logistikprozessen waren mit den Standard Funktionalitäten von SAP WM bis anhin gut bedient.

SAP hat angekündigt, dass SAP WM ab 2027, nur noch in einer schlankeren Ausführung als „Stock Room Management“ weiter unterstützt wird. Neue Entwicklungen werden aber nicht Einzug in diese Lösung erhalten. Diese sind nur dem strategischen Produkt von SAP EWM vorbehalten.
Aus diesem Grund sind viele Unternehmen im Begriff, ihre bestehenden Logistikprozesse zu überdenken, um die Vorteile von SAP EWM zu nutzen. Bei diesen Betrachtungen kommen oft auch die unterstützenden Prozesse wie der Etikettendruck und mobile Anwendungen zum Vorschein, die bis anhin eher rudimentär gehandhabt wurden. Auch diese Prozesse haben sich zwischenzeitlich weiterentwickelt und können ebenso wie SAP EWM zu einer enormen Effizienzsteigerung in der Logistik beitragen.
Verspielen Sie die Vorteile von SAP EWM nicht
Viele Vorteile von SAP EWM bringen nur im Zusammenhang mit den richtigen Unterstützungsprozessen eine signifikante Effizienzsteigerung. Beispiele in denen die Etikettierung und mobile Prozesse Hand in Hand mit dem SAP EWM abgestimmt sein müssen:
- Umgang mit Gefahrenstoffen: Etikettierung der Gefahrenstoffe
- Value added Services: Kitting, Private Labels, spezifische Verpackung, etc.
- Radio Frequency – Framework: RFID, Scannen von Barcodes und Sprachsteuerung über mobile Geräte.
- Automatisierung: Ansprechen von Label Prozessen aus automatischen Verpackungsprozessen.
- Integration von Logistikpartnern: Etiketten die von beiden Partnern verwendet werden können.
Wie in den Beispielen ersichtlich wird, sind die unterstützenden Prozesse wie Etikettierung und mobile Anwendungen ebenso wichtig wie SAP EWM selbst.
Die Erfolgsfaktoren für den Etikettendruck mit SAP EWM
Um eine Etikettierungslösung für SAP EWM zu realisieren gibt es verschiedene Ansätze. Wenn Sie auch für spezialisierte Label Systeme offen sind und Effizienz, Flexibilität und intuitive Bedienung einen hohen Stellenwert geniessen, zeigen wir Ihnen hier, auf welche Faktoren Sie bei der Auswahl und Einführung eines solchen Systems achten müssen.

1. Stärken der Systeme nutzen (Integrationstiefe)
SAP
SAP als führendes System für die Geschäftsprozesse und dessen Daten muss auch die Quelle für die Etikettierungsprozesse sein. Hier ist es wichtig, dass ein Label-Management-System direkt aus der SAP-Datenbank liest und nicht über exportierte Daten, die oft schon zum Zeitpunkt des Exportes schon wieder veraltet sind. Der Etikettenprozess wie die Zuweisung von Etiketten Templates (Layouts) zum Produkt, die Definition der Eingabefelder zum Druck, die Datenermittlung, Sprachfindung und Zieldrucker lassen sich mit der richtigen Lösung optimal in SAP steuern, kontrollieren und ausführen.
Auch zahlreiche SAP Funktionalitäten wie Autorisierung-Objekte, Digitale Signatur und User-Management sind bereits bezahlte Lösungen in denen sich Ihr SAP-Team bereits bestens auskennt.
Etiketten Erstellung
In SAP ist die Erstellung von Etiketten, insbesondere das Design, Positionierung und Grössenanpassungen von Objekten wie Bilder, Barcodes und Texten eine hoch anspruchsvolle Aufgabe. Unicode-Fähigkeit, Barcode, RFID und Bildverarbeitung erfordern Spezialwissen.
Mit professionellen Etiketten-Designer Lösungen am Markt, sind Sie diese Anforderungen los. Mit Drag & Drop-Funktionalitäten und einfachen Datenzuordnungen aus SAP erstellen Sie ein funktionsfähiges Etikett in kurzer Zeit. Dabei erreichen Sie auch eine Trennung zwischen Design und Daten, was Ihnen mehr Möglichkeiten für Aufgabenteilung und Zuständigkeiten bietet.
Microsoft Windows Services
Die meisten Anwender haben privat schon einmal einen Druckertreiber installiert. Der Umgang mit dem Windows Print-Spooler und Windows Drucker-Treiber ist für IT-Administratoren bekannt und Probleme können von ihnen einfach behoben werden. Mit den Spool-Einträgen kann einfach festgestellt werden, ob ein Druckauftrag gesendet wurde oder ob der Drucker diesen nicht ausführen kann.
2. Automatisierungs-Fähigkeit
Mit einem SAP EWM sind die Erwartungen bezüglich Automatisierung hoch. Dabei sprechen wir nicht nur von automatisierten Prozessen innerhalb SAP, sondern auch über die Systemgrenzen hinweg, sei es eine Verpackungsanlage, Manufacturing-Execution-System (MES) oder ein Lager-Verwaltungs-System (LVS). Standardisierte Schnittstellen wie WebServices und XML machen es leicht die Interoperabilität sicher zu stellen.
Innerhalb des EWM und SAP muss ein Etikett bei jedem Vorgang über ein BAPI (Business Application Program Interface) oder eine SAP-Nachricht erzeugt werden können.
3. Flexibilität und Skalierung
Schnell ändernde Kundenbeziehungen und Lieferketten haben auch einen hohen Einfluss auf die Auszeichnung von Produkten und die Etikettierung in Logistikprozessen. Ein Label-Management-System muss aus diesem Grund transparent, übersichtlich, einfach zu verstehen und schnell anpassbar sein. Egal mit welcher Druck-Technologie, Anzahl der Geräte und den angeforderten Etiketten-Mengen, das System muss mit den Volumen in Produktion und Logistik schritthalten können.
4. Modularität
Lösungen die modular konfiguriert werden können bieten zum einen den Vorteil, dass ein Kunde nur das bezahlt, was er auch braucht. Zum andern kann bei modularen Strukturen die Komplexität sowie Zuständigkeiten aufgeteilt und somit vereinfacht werden.
5. Service
Der Service für ein neues Produkt, System oder Prozess beginnt schon bei der Evaluation. Bei „make or buy“ Entscheidungen kann der Service einen entscheidenden Unterschied machen. Bei einer Make-Entscheidung wird gerne ausgeblendet, dass die Umsetzung meistens länger dauert als geplant. Dazu kommt, dass bei der Umsetzung gerne wichtige Themen wie Sicherheit, Autorisierung, Protokolle, Rückverfolgbarkeit und Change-Management vergessen werden. Oft wurden Lösungen, die aus Make-Entscheidungen entstanden sind, über die Jahre ausgebaut und haben immer mehr Personen für den Betrieb eingebunden.
Bei einer Buy-Entscheidung zeigt sich die Service-Kompetenz und Qualität schon bei den ersten Gesprächen mit dem Anbieter, wenn er Ihre Anforderungen versteht und dabei auch eine passende Lösung dafür anbieten kann. Als Unternehmen möchten Sie nicht nur das Produkt, sondern auch das Wissen und die Erfahrung des Anbieters nutzen können. Anbieter, die hier überzeugen können, sind der beste Garant, dass Sie ihr Projekt in Zeit und Kosten einhalten. Prüfen Sie die Service-Angebote des Anbieters vor dem Kauf. Stellen Sie sicher, dass das Service-Angebot zu Ihren Vorstellungen passt und Sie auch Hilfe erhalten, wenn Sie diese wirklich brauchen.
Unser Fazit zum Labeldruck aus SAP EWM
Mit der Einführung von SAP EWM kommen viele Themen wie der Etikettendruck und mobile Anwendungen auf die Agenda. Der Etikettendruck, wie auch mobile Anwendungen lassen sich schlecht nach der EWM-Einführung implementieren, sondern gehören zum EWM-Projekt. Damit diese zusätzlichen Themen das EWM-Projekt nicht überstrapazieren, und dennoch professionell und effizient abgehandelt werden, ist professionelle Hilfe von Experten ratsam.
Das Expertennetzwerk EWMinds bietet umfassende Beratung und Umsetzung von SAP EWM Projekten und kann auf alle benötigten Experten für eine solche Umsetzung zurückgreifen. OPAL Holding ist der erfahrene Experte, wenn es um den Etikettendruck mit SAP geht und beliefert seine Kunden nicht nur mit Software für den Etikettendruck, sondern hat auch Etiketten-Drucker, Mobile Geräte und Etiketten in Standard oder in kundenspezifischen Grössen im Angebot.
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Unsere Experten zeigen Ihnen gerne in einer Live Demo wie einfach es ist, ein Label über SAP EWM zu verwalten und drucken.
Expertennetzwerk EWMinds
Gemeinsam mit unseren Partnern Priotic GmbH, IT-Forum und Flexus AG bieten wir im Expertennetzwerk EWMinds die komplette Abwicklung von Logistikprozessen mit SAP EWM an. Als Business Suite Anbieter beraten wir unsere Kunden ganzheitlich bei der Migration oder Neuimplementierung von SAP EWM mit eigenen SAP Add-Ons, Tools und Hardware.